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Zeitungsbericht vom 27.09.2018 zur Ausschusssitzung vom 26.09.2018: Politik diskutiert über Parkflächen

02.10.2018 05:33 von UWG (0 Kommentare)

Vision 2030 - 700 neue Parkplätze

Zurzeit gibt es in Cloppenburg 7242 Stellplätze auf 336 Parkflächen- nur 24 Prozent davon sind öffentlich: In einer Stadt mit 36.000 Einwohnern sei das eine komfortable Situation, meinte UWG-Ausschussmitglied Doris Hellmann. Deshalb habe eine Nutzung der vorhandenen Parkflächen Vorrang vor der Schaffung neuer Stellplätze. Um das zu erreichen, müsse der Pendlerverkehr raus aus der Stadt, dort arbeitende Menschen müssten verstärkt mit dem Bus von - in Außenbereichen liegenden - Pendlerparkplätzen in die City fahren. Bürger der Stadt sollten verstärkt auf das Rad, den Rufbus oder ihre Beine setzen.

Auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) sprach sich für eine Parkraum-Optimierung aus. Es sei "ein Cloppenburger Phänomen", dass man nicht 50 Meter zu Fuß gehen könne. Man steige ins Auto und fahre die Strecke von einem Parkplatz zum nächtsten. Zudem sei die Zahl 700 bezüglich fehlender Parkplätze nicht mehr aktuell, weil das Hospital zurzeit eine neue Parkfläche mit 300 Plätzen baue. Dazu kämen die schon vorhandenen Parkplätze bei Kaufland, die ebenfalls noch nicht eingerechnet sind.

Zudem stößt Wiese sauer auf, dass der innenstadtnahe Bürgermeister-Heukamp-Parkplatz bereits samstagmorgens fast voll sei. Samstag ist das Parken dort kostenlos - viele Mitarbeiter von Geschäften , die unter der Woche auf dem Marktplatz ihr Auto abstellen, würden das ausnutzen. Mit dem Ergebnis, dass die Kunden weniger Parkplätze hätten. Das müsse sich ändern.

Außerdem warnte Wiese davor, im Bereich der Soeste in die Erde zu gehen. Der Bau einer Tiefgarage dort sei völlig unwirtschaftlich. Dies könne er sich schon eher auf dem Marktplatz vorstellen - eine These, die auch schon Roland Kühn (CDU) vertrat. "Wir müssen die Attraktivität der Einkaufsstadt Cloppenburg erhalten".

Insgesamt besteht ein großzügiges Parkplatzangebot im Nahbereich zur Fußgängerzone, heißt es im Konzept. Es gibt viele kleinteilige private Parkplätze. Ein einheitliches Bewirtschaftungssystem im Stadtzentrum fehlt, private Stellplätze sind nicht ins öffentliche Angebot Angebot einbezogen. Es besteht ein großer Anteil an Parksuchverkehr im Stadtzentrum und eine hohe Auslastung der beiden Parkplatzzonen Bürgermeister-Heukamp-Straße und Bürgermeister-Winkler-Straße.

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