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Klares Votum für Leichtathletikanlage am Galgenmoor

15.12.2015 11:46 von UWG (0 Kommentare)

Bericht aus der MT:

Bürgermeister: Es ist noch ein langer Weg.

Dr. Wiese glaubt nicht, dass der Baubeginn vor 2017 erfolgen kann. Außerdem sei eine Anlage am Cappelner Damm wesentlich günstiger.

Am Ende gab es ein klares Ergebnis: Mit 29 Ja-Stimmern votierte der Stadtrat gestern für einen gemeinsamen Antrag des TV Cloppenburg und von BW Galgenmoor, an der Sportanlage von Blau-Weiß Galgenmorr eine Leichtathletikanlage zu errichten. Dagegen stimme nur Ursula Bernhard, der Stimme enthielten sich Bürgermeister Dr. Wiese und Yilmaz Mutlu ( FDP).

Die Zustimmung ist allerdings an Bedingungen geknüpft: In einem von Grünen und der UWG eingreichten Antrag heißt es, man stimme der Leichtathletikanlage zu, wenn die Flächen langfristig (30 Jahre) angepachtet, für die Regenrückhaltung erforderlichen Flächen erworben werden können und wenn über Bewirtschaftung und Trägerschaft Einvernehmen erzielt werden kann.

Jutta Klaus ( UWG) betonte, dass der gemeinsame Antrag und die breite Mehrheit ein Zeichen für die Bevölkerung seien, dass der Stadtrat hinter der Anlage steht. " Wir als Mittelzentrum brauchen eine solche Anlage", sagte sie.

Hermann Schröer (CDU) betonte, dass seine Fraktion immer für eine Leichtathletikanlage war, allerdings an einem anderen Standort ( Cappelner Damm). Wichtig sei aber, dass Vereine hinter der Sache stehen und das sei hier der Fall. Ähnlich äußerten sich auch Sprecher der Grünen und SPD.

"Bauchschmerzen" hat Adem Ortac (SPD) bei dem Beschluss. Er befürchtet, dass bei den vielen Bedingungen, die an den Bau beknüpft werden, die Sache auf die lange Bank geschoben wird.

Dass mit dem Bau der Anlage im kommenden Jahr kaum begonnen werden kann, machte Bürgermeister Dr. Wolfang Wiese deutlich. Zunächst müssten die Grundstücksverhandlungen abgewartet werden. Zudem seien noch keine Mittel für die Leichtathletikanlage in den Haushalt aufgenommen, keine Bauleitplanung begonnen und kein Entwässerungsplan erstellt. Eine wesentlich schnellere und günstigere Lösung gäbe es am Cappelner Damm. Dort sei ein Grundstück, das der Landkreis kostenlos zur Verfügung stellt.

Gegen den Antrag stimme Ursula Bernhard (CDU). Sie könne es nicht verantworten, dass man über 6 Mio Euro am Galgenmoor ausgeben will, wenn man die gleiche Anlage am Cappelner Damm für 2,6 Mio erstellen könne. " So geht man nicht mit Steuergeldern um und das ist auch kein Wunschkonzert hier", sagte die stellvertretende Bürgermeisterin.

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