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Bericht der UWG

11.12.2014 12:53 von UWG (0 Kommentare)

Zum Artikel "Drei Radfahrer in wenigen Stunden verunglückt"

Als ich am Freitagabend mit dem Rad auf dem Nachhauseweg war, konnte ich schon vor mir Ecke Löninger Straße / Kessener Weg den Krankenwagen, Blaulicht und ein Kinderfahrrad erkennen, was mich erschaudern ließ. "Bitte nicht", dachte ich nur und wurde schneller ... ein grauenhafter Moment! 

Meine 3 Kinder fahren tagtäglich mit dem Fahrrad diese Strecke, ich selbst und meine Frau ebenfalls. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist man hier jeden Vormittag und Abend in akuter Lebensgefahr durch rücksichtslose, ignorante und z. T. hochmotorisierte Raser. Die Gerade vom Kessener Weg kommend, verleitet einige Straßen-Rambos wohl besonders zum Gas geben, wobei dann versucht wird, auf Biegen und Brechen mit Schwung auf die Löninger Straße einzubiegen - ohne Rücksicht auf die Vorfahrt der Radfahrer und Fußgänger, die hier kreuzen. Auch die Abbieger von der Löninger Straße in den Kessener Weg, scheinen den Blick für das Wesentliche vergessen zu haben - der geht definitiv nicht links über die Schulter, was da noch kommen mag - lernt man bereits in der Fahrschule!

In der letzten Zeit häufen sich mehr als knappe Schockmomente, und man muss sich noch angrinsen und/oder beschimpfen lassen, wenn man es gerade noch geschafft hat vom Fahrrad zu springen und nicht auf der Kühlerhaube zu enden oder der Löninger Straße (unter einem Auto). Der Unfall mit dem Kind am Freitagabend sollte aufrütteln und an das Unglück am Bahnhof erinnern - auch das war damals nur eine Frage der Zeit und wurde im Vorfeld immer wieder ergebnislos thematisiert! Muss es erneut erst zu einem tragischen Unfall kommen, oder wird man dieses Mal auf die Warnsignale hören und agieren, statt zu reagieren wenn's zu spät ist?

Bereits auf der der Jahreshauptversammlung der UWG habe ich diesen Gefahrenpunkt angesprochen, und wir haben es uns gemeinsam zur Aufgabe gemacht, dies im zuständigen Ausschuss mit einzubringen und an der Erarbeitung von Lösungen aktiv mitzuwirken. Wir werden dran bleiben und nicht locker lassen!

Thorsten Persigla

Pressewart UWG

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