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Bericht aus der MT

11.08.2014 16:23 von UWG (0 Kommentare)

Unabhängige fordern Stelle für Familiengerechtigkeit. 

Neue(r) Sachbearbeiter(in) soll Bemühungen der Politik in der Verwaltung unterstützen.

Eine neue Stelle in der Stadtverwaltung haben die Unabhängigen gefordert. Die UWG beantragt ein(e) Sachbearbeiter/in, die alle Bemühungen um eine familiengerechte Stadt begleiten soll. Das geht aus einer gestern übermittelten Presseerklärung hervor.

Die Teilzeitstelle mit 19,5, Stunden pro Woche solle zunächst bis Ende 2016 befristet werden. Die Fraktionsvorsitzende Jutta Klaus begründete die Forderung mit Cloppenburgs neuem Gütesiegel als " Familiengerechte Kommune". Cloppenburg ist als erste niedersächsische Stadt im Juli in Bochum vom Verein Familiengerechte Kommune anerkannt worden. Der Rat hatte zuvor im Dezember 2013 einstimmig familienpolitische Ziele beschlossen, die innerhalb der kommenden drei Jahre umgesetzt werden sollen. Dafür reiche das Personal in der Verwaltung nicht aus, meint die UWG. 

Zu den beschlossenen Zielen gehören zum Beispiel mehr bezahlbare Wohnungen für Familien, weitere Freizeitangebote für die 16-bis 24-jährigen Cloppenburger, neue Beratungsangebote für Familien, Mehrsprachigkeit in den öffentlichen Informationen, damit Zuwanderer teilhaben können, und Hilfen für Jugendliche beim Übergang von der Schule in der Beruf. Dazu soll die Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft und der Strahlemann Stiftung ausgebaut werden.

Auf der Homepage der Stadt sollen Familien mehr Möglichkeiten finden. Die UWG schlägt eine "Familien-App" zum Herunterladen vor. Familien sollen zugleich stärker ins Leitbild der Stadt und in ihr Marketing genommen werden, beschloss der Stadtrat.

Alte Menschen gehören zu diesem Familienbild. Das Konzept sieht vor, den Bedarf für das Wohnen im Alter zu ermitteln und Ideen für das generationsübergreifende Wohnen zu suchen.

Einen Vorschlag aus dem Konzept hat die Stadt schon umgesetzt: Die Schulen haben in diesem Jahr zum ersten Mal ein kleines Budget erhalten, über das die Schüler selbst abstimmen durften.

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